Wärmeverbund Heiget Fehraltorf

 

Ein wichtiger Umsetzungsschritt der Energiestrategie von Fehraltorf ist der Bau einer Heizzentrale im Schulareal Heiget, die das ganze Schulareal und umliegende Immobilien ab Ende 2018 mit Wärme versorgt.

 

Als Brennstoff dienen Holzschnitzel aus Restholz, das in nachhaltig genutzten Wäldern der Region gewonnen wird. Dies garantiert kurze Transportwege und wirkt sich nicht negativ auf das Klima aus, da bei der Verbrennung nur Kohlendioxid freigesetzt wird, das die Bäume zuvor aus der Luft entnommen haben.

 

Die effiziente Anlage ist mit hochentwickelter Filtertechnologie ausgestattet, die den Abgasen, welche die Öfen durch den Kamin verlassen, praktisch alle Schadstoffe entzieht.

 

Auch die Investition ist nachhaltig: Von jedem investierten Franken bleiben 90 Rappen in der Schweiz, davon ganze 70 Rappen in Fehraltorf und der unmittelbaren Umgebung.

 

 

Funktionsweise

 

 

Die angelieferten Holzschnitzel werden in einem Silo gelagert, von wo sie vollautomatisch in den Heizkessel gelangen, um das Wasser zu erwärmen, das durch den Heizkessel zirkuliert.

 

Durch das Rohrleitungsnetz wird das erwärmte Wasser zur Wärmeübergabestation der angeschlossenen Gebäude geführt. Ein Wärmetauscher erhitzt den gebäudeinternen Wasserkreislauf nach Bedarf. Der externe und der interne Kreislauf sind je in sich geschlossen.

 

 

Die beste Art zu heizen

 

 

 

Gebiet

 

 

Ab 2019 entscheidet die Nachfrage, mit welcher Geschwindigkeit der Wärmeverbund wächst. Entscheidend für die Ausweitung ist die erzielte Anschlussdichte in den jeweiligen Quartieren. Je mehr Liegenschaften von der nachhaltigen Lösung profitieren, desto schneller und einfacher erfolgt die Ausweitung in weitere Gebiete (hellgrün hinterlegt).

 

 

Zeitplan

 

 

Der Wärmeverbund Heiget Fehraltorf ist ein Generationenprojekt. Schritt für Schritt entsteht ein Wärmenetzwerk, das mit dem nachhaltigen Rohstoff Holz betrieben wird. Ende 2018 geht die erste Ausbaustufe im Schulareal Fehraltorf in Betrieb. Momentan wird an der Projektentwicklung für den Kernausbau gearbeitet, wobei die technischen Details der Heizzentrale, das Leitungsnetz sowie die Verträge mit den jeweiligen Partnern erarbeitet werden.

 

 

Vorteile

 

Unabhängigkeit

Die alte Ölheizung des Schulhauses wird durch ein Verbundheizsystem mit Holzschnitzeln ersetzt. Dadurch wird die Kohlendioxid-Bilanz von Fehraltorf stark verbessert und gleichzeitig die Abhängigkeit von unsicheren Erdölstaaten eliminiert.

 

Einfach warm

Versorgungssicherheit und Zeitgewinn dank professioneller Betreuung der Heizzentrale und des Wärmenetzes rund um die Uhr auch an allen Wochenenden und Feiertagen. So wie Strom aus der Steckdose wird Wärme bedarfsgerecht und sauber aus der Leitung bezogen.

 

Aktive und starke Region

Dank den regionalen Investitionen entstehen Arbeitsplätze und die investierten Gelder fliessen nicht ab zu ausländischen Grosskonzernen.

 

Saubere Luft

Der Wärmeverbund arbeitet mit dem Kohlendioxid -neutralen Brennstoff Holz in Verbindung mit modernster Heiztechnologie.

 

Über uns

Der Wärmeverbund ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Fehraltorf, der lokalen Holzkorporationen und der Firma Renercon.

 

Renercon ist zuständig für die Finanzierung, die Umsetzung und den Betrieb der Anlage. Die Holzkorporationen liefern den Rohstoff und die Gemeinde bezieht die Heizenergie. Auf diese Weise können alle Partner auf ihre Stärken setzen und sich aufeinander verlassen.

 

 

Kontakt

 

Über uns / Ansprechpersonen

 

Andreas Stalder

CEO Renercon

 

Robert Niklaus

Verkauf und Marketing Renercon

 

Christian Müller

Technischer Leiter Renercon

 

Möchten Sie weitere Auskünfte oder Informationen?

Website: www.renercon.ch

Kontakt: mail@renercon.ch

 

Wärmeverbund Heiget Fehraltorf

Renercon

Baaregg 33 - 8934 Knonau

043 466 60 40

mail@renercon.ch